Geschichte und Region/Storia e regione 29/1 (2020)

Michael Span, Ursula Stampfer

Geschichte und Region/Storia e regione 29/1 (2020)

Bücher besitzen – Bücher lesen/Possedere libri – leggere libri (1750–1850)

30,00*

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  • ISBN 978-3-7065-6035-1
  • 176 Seiten,

Ein Heft zur Buch- und Lesegeschichte im Alpenraum um 1800.

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  • Auch als Ebook erhältlich

Ein Heft zur Buch- und Lesegeschichte im Alpenraum um 1800.

Die Geschichte des Lesens im katholisch dominierten Alpenraum sowie dessen südlichen Ausläufern zwischen 1750 und 1850 steht im Fokus dieses Heftes. Das breite inhaltliche und methodische Spektrum der einzelnen Beiträge trägt dabei verschiedenen Themenkomplexen der historischen Buch- und Leseforschung Rechnung: Welche Bedingungen – von der Verbreitung der Lesefähigkeit bis zum Zugang zu Lesestoffen – machten Lektüre überhaupt erst möglich? Welche Bedeutung wurde dem Lesen jeweils beigemessen? Und nicht zuletzt wird die Frage nach den Aneignungsprozessen aufgeworfen – wie wurde denn gelesen? Die hier versammelten Aufsätze nähern sich der Buch- und Leser*innengeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven und regen zu weiteren Forschungen an.



Inhalt

Maurizio Piseri: Scuola e alfabetismo nella Bassa Valle d’Aosta tra Sette e Ottocento

Daniel Syrovy: Literatur und Zensur in den italienischsprachigen Gebieten der Habsburgermonarchie im 18. und 19. Jahrhundert

Liliana De Venuto: Libri, biblioteche e lettori lungo la Valle dell’Adige nel Settecento

Michael Span: „Samentlich verhandene Piecher“. Inventare aus dem Landgericht St. Michaelsburg als Quellen zur Erforschung des Buchbesitzes in Tirol 1750–1800

Peter Andorfer: Die „Weltbeschreibung des Leonhard Millinger“ als Quelle für bäuerliches Leseverhalten



Forum
Andrea Sarri: Il vescovo di Trento Celestino Endrici, il „(neo)paganesimo“ e il nazismo. Osservazioni in merito a un libro recente



Rezensionen/Recensioni
Christof Aichner, Die Universität Innsbruck in der Ära der Thun-Hohenstein’schen Reformen 1848–1860. Aufbruch in eine neue Zeit (Jan Surman)

Margret Friedrich/Dirk Rupnow (Hg.), Geschichte der Universität Innsbruck 1669–2019, Bd. 1: Phasen der Universitätsgeschichte, Teilbd. 2: Die Universität im 20. Jahrhundert (Martin Göllnitz)

Fabian Frommelt/Florian Hitz/Michael Kasper/Christof Thöny (Hg.), Das Jahr ohne Sommer. Die Hungerkrise 1816/17 im mittleren Alpenraum (Christian Pfister)

Anna Grillini, La guerra in testa. Esperienze e traumi di civili, profughi e soldati nel manicomio di Pergine Valsugana (1909–1924) (Marco Romano)

Alessandra Spada, Conquistare le madri. Il ruolo delle donne nella politica educativa e assistenziale in Alto Adige durante il fascismo (Quinto Antonelli)

Michael Wedekind, Die Besetzung der Vergangenheit. Archäologie, Frühgeschichte und NS-Herrschaftslegitimation im Alpen-Adria-Raum (1939–1945) (Marianne Pollak)

Philipp Rohrbach/Florian Schwanninger (Hg.), Beyond Hartheim. Täterinnen und Täter im Kontext von ‚Aktion T4‘ und ‚Aktion Reinhard‘ (Stefan Lechner)

Günther Pallaver/Elisabeth Alber/Alice Engl (Hg.), Politika 20. Südtiroler Jahrbuch für Politik/Annuario di politica dell’Alto Adige/Anuar de politica dl Südtirol (Giorgio Mezzalira)

Michael Span, Ursula Stampfer
Geschichte und Region/Storia e regione 29/1 (2020)
Bücher besitzen – Bücher lesen/Possedere libri – leggere libri (1750–1850)

Seit mehr als 20 Jahren stellt die Zeitschrift „Geschichte und Region/Storia e regione" einen kritischen und originellen Orientierungs- und Bezugspunkt in der regionalgeschichtlichen Literatur Tirols dar. Mit ihrer thematisch breiten, interdisziplinären Ausrichtung und methodisch innovativen Ansätzen ist sie eine etablierte Alternative und Ergänzung zur klassischen Landesgeschichte. Eine Besonderheit ist die Zweisprachigkeit der Zeitschrift (deutsch-italienisch), die sich als Kontaktstelle und Scharnier zwischen der italienischen und österreichisch-deutschen Forschungslandschaft begreift.

Mit einem neuen, erweiterten Konzept versteht sich die Zeitschrift verstärkt als Forum für vergleichende Regionalgeschichte des mittleren Alpenraumes und versucht, das oft geforderte Desiderat eines Vergleichs neuer regionalgeschichtlicher Studien ein Stück weit umzusetzen.