MONTFORT 1/2022

MONTFORT 1/2022

74. Jahrgang

26,50 *

  • lieferbar
  • 104 Seiten,
  • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
  • Wir liefern in die EU und die Schweiz. Der Versand ist kostenlos ab EUR 50,-. Ansonsten betragen die Versandkosten EUR 5,-
Artikelnummer: 6242 Kategorien: , , ,

Die vom Vorarlberger Landesarchiv redaktionell betreute Zeitschrift „Montfort“ bietet als regionalhistorisches Publikationsforum Beiträge und Studien zur Vorarlberger Landesgeschichte aus allen Epochen. Sie wendet sich sowohl an das Fachpublikum wie an interessierte Laien.

Der erste Band des 74. Jahrgangs ist als offenes Themenheft gestaltet. Den Auftakt bildet ein ausführlicher Bericht über die archäologischen Untersuchungen im Bereich des sogenannten „Heidenhauses“ in Röns (Walgau). Es folgen eine Arbeit über die pfarrliche Erschließung der höher gelegenen Vorarlberger Landesteile im Mittelalter sowie eine eingehende Diskussion der Rolle, die der aus Innerbraz im Klostertal gebürtige Exorzist Johann Josef Gassner bei zwei späten „Hexenprozessen“ spielte. In das Gebiet der Zeitgeschichte fallen eine Darstellung des bislang in der regionalen Forschung weitgehend unbeachtet gebliebenen „Nationalsozialistischen Soldatenrings“ (NSR), der Umstände, die 1938 zum Freitod des jüdischen Althistorikers Dr. Michael Schnebel und seiner Frau Emma in Feldkirch führten, und, den Band abschließend, eine Studie über den vielzierten „Alemannenerlaß“ von 1961, mit dem der damalige Landesamtdirektor Elmar Grabherr die Anwendung des Begriffs der „landsmannschaftlichen Herkunft“ in der Vorarlberger Verwaltung forcieren wollte.


Inhalt

Karsten Wink / Christina Kaufer / Beatrix Nutz / Christoph Faller
Entdeckungsreise Archäologie: das „Heidenhaus“ in Röns

Alois Niederstätter
Die kirchliche Erschließung der Gebirge im südlichen Vorarlberg und in den „Walser“-Gebieten


Manfred Tschaikner
Der Exorzist Johann Josef Gassner und die Gerichtsverfahren gegen die vermeintlich letzten Hexen Anna Maria Schwägelin in Kempten (1775) sowie Anna Göldin in Glarus (1782)

Erwin Fitz
Eine Geheimorganisation und ihre Mitglieder in Vorarlberg 1935 bis 1938: Der Nationalsozialistische Soldatenring

Alfons Dür
„Es ist das Beste, daß wir aus der Welt gehen“ – Der jüdische Althistoriker Dr. Michael Schnebel und seine Frau Emma Schnebel wählen am 14. November 1938 in Feldkirch den Freitod

Peter Melichar
Zwischen Herkunftsmythos und Überfremdungsdiskurs: Der „Alemannenerlass“ von 1961


MONTFORT 1/2022
74. Jahrgang