Fußball, Macht und Diktatur

Johannes Gießauf, Walter M. Iber, Harald Knoll

Fußball, Macht und Diktatur

Streiflichter auf den Stand der historischen Forschung
  • Reihe: Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung
    Alle Titel der Reihe

  • Band: 22

39,90*

  • lieferbar
  • ISBN 978-3-7065-5259-2
  • 404 Seiten, gebunden
  • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
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Zur Verflechtung von Fußball und diktatorischen Herrschaftsansprüchen – eine Analyse der Instrumentalisierung von Sport von der Antike bis in die Gegenwart.

Wie intensiv wurde der (Fußball-)Sport von historischen Regimen als propagandistische Bühne genutzt? Und umgekehrt: Inwieweit bzw. aus welchen Gründen arrangierte sich der (Fußball-)Sport mit dem jeweiligen Herrschaftssystem? Der vorliegende Band geht diesen Fragen auf den Grund. Anhand verschiedener Fallbeispiele wird einerseits der Forschungsstand aufgezeigt, werden andererseits Mythen aufgegriffen, analysiert und dekonstruiert. Über Beispiele aus der Antike und dem Mittelalter hinaus reicht die Themenpalette vom „Dritten Reich“ bis in die Sowjetunion, von den – hier sowohl die Zeit der nationalsozialistischen als auch der kommunistischen Herrschaft betreffenden – Fußballmythen in Polen und der Ukraine bis ins franquistische Spanien. Zahlreiche Fußballklubs, darunter Rapid Wien, Spartak Moskau, Lazio Rom, Sturm Graz oder der FC Barcelona, werden ins Blickfeld genommen.

Johannes Gießauf, Walter M. Iber, Harald Knoll
Fußball, Macht und Diktatur
Streiflichter auf den Stand der historischen Forschung
  •  
  • Reihe: Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung
    Alle Titel der Reihe
  • Band: 22
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  • 39,90*
  • ISBN 978-3-7065-5259-2
  • 404 Seiten, gebunden
  • Erscheinungstermin: 10.04.2014
  • lieferbar
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Die Herausgeber:

Walter M. Iber, Dr. Mag. phil., geboren 1979 in Graz, Historiker. Forschungsschwerpunkte: Politischer Katholizismus/Christlichsoziale Partei 1918–1933/1934; Vatikanische Diplomatie im 20. Jahrhundert („Römische Frage“; Papsttum und Kommunismus/Ostpolitik); Österreich 1945–1955; Besatzungswirtschaft in Österreich: Die Sowjetische Mineralölverwaltung (SMV).

Johannes Gießauf, Ass.-Prof. Mag. Dr.phil., geboren 1968, ist Assistenzprofessor am Institut für Geschichte der Universität Graz, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.
Harald Knoll, Mag. phil., geboren 1961 in Graz, Historiker. Forschungsschwerpunkte: Internierung und Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion; Polizei im „Dritten Reich“; sowjetische Besatzungszeit in Österreich 1945–55; Widerstand im „Dritten Reich“; Geheimdienste in Österreich nach 1945; Prager Frühling 1968.