Anfang Juni 1961 sollte der Kalte Krieg eine Atempause einlegen. Die Führer der Supermächte, John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow, trafen sich zum Gipfel in Wien. Doch die Hoffnungen trogen. Binnen Monaten war der Kalte Krieg ganz heiß: In Berlin ließ Chruschtschow die Mauer bauen. Und im Jahr darauf schickte er Raketen nach Kuba, um die USA direkt zu bedrohen.
War der Wiener Gipfel ein Fehlschlag? Ja, denn es gab kaum zählbare Ergebnisse. Nein, denn erstmals sahen die Supermächte, dass es nur einen Weg gab, der Apokalypse ihrer Atom-Arsenale zu entrinnen: den Dialog. Der „Friede durch Angst“ und der „heiße“ Draht zwischen Washington und Moskau verhinderten eine atomare Konfrontation. Österreich stellte dabei seine neue Rolle als neutraler Staat und Gastgeber erfolgreich unter Beweis. Wien wurde zum Ort der Begegnung im Kalten Krieg.
Auf Basis neuer russischer und westlicher Quellen analysieren internationale Experten, was sich damals wirklich abspielte. Und wie nahe man an einer Katastrophe vorbeischrammte.
Der Wiener Gipfel 1961
Der Wiener Gipfel 1961
Reihe: Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung
Alle Titel der ReiheBand: Sonderband 12
39,90 €*
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- ISBN 978-3-7065-5024-6
- 1056 Seiten, kartoniert
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Der Wiener Gipfel 1961
Kennedy – Chruschtschow
- Reihe: Veröffentlichungen des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung
Alle Titel der Reihe - Band: Sonderband 12
- 39,90 €*
- ISBN 978-3-7065-5024-6
- 1056 Seiten, kartoniert
- Erscheinungstermin: 28.04.2011
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