Wiener Anthropologie im Nationalsozialismus

Wiener Anthropologie im Nationalsozialismus

15,50*

  • kein Nachdruck
  • 60 Seiten,

Heft 2/2005 beschäftigt sich anhand des Fallbeispiels der anthropologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums in Wien mit der Anthropologie während des Nationalsozialismus.

Nicht vorrätig

  • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
Artikelnummer: 4106 Kategorien: , ,

In diesem Schwerpunktheft zur anthropologischen Forschung in Österreich während der NS-Zeit werden anhand konkreter Studien zu Jüdinnen und Juden sowie am Beispiel des „Rassediskurses“ die ideologischen Grundströmungen in diesem biologistischen „Wissenschaftsdiskurs“ analysiert.
Das Schicksal der „Forschungsobjekte“ verdeutlicht die Auseinandersetzung mit der rassistischen Forschung an 440 staatenlosen Juden im Wiener Stadion. Besonderes Augenmerk wird auf die anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums in Wien und deren Aktivitäten im Ausstellungs-, Forschungs- und Sammlungsbereich sowie auf die damit verbundene totale Reduktion des Individuums gelegt.


Inhalt:


Margit Berner/Verena Pawlowsky/Claudia Spring:
Editorial


Verena Pawlowsky:
Erweiterung der Bestände
Die Anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums 1938-1945


Claudia Spring:
Vermessen, deklassiert und deportiert.
Dokumentation zur anthropologischen Untersuchung an 440 Juden im Wiener Stadion im September 1939 unter der Leitung von Josef Wastl vom Naturhistorischen Museum Wien


Margit Berner:
„Judentypologisierungen“ in der Anthropologie am Beispiel der Bestände des Naturhistorischen Museums Wien


 


Wiener Anthropologie im Nationalsozialismus