Auf welche Weise wird Krieg gesellschaftlich zur Normalität? Wie sieht die Grammatik der Gewalt aus? Und unter welchen Bedingungen kann sie unterbrochen werden?
Das vorliegende schulheft verfolgt die Prozesse, durch die Militarisierung als Selbstverständlichkeit erscheint, und fragt danach, welchen Beitrag kritische Bildung im Sinne einer Friedensfähigkeit dagegen leisten kann. Die Artikel nähern sich dieser Frage aus philosophischer, theologischer, feministischer und friedenswissenschaftlicher Perspektive. Durchzogen werden sie von Stimmen junger Menschen, die Frieden als eine mögliche Bedingung von Demokratie begreifen.


