Tabu im Diskurs

Julia Neissl

Tabu im Diskurs

Sexualität in der Literatur österreichischer Autorinnen

    34,90*

    • lieferbar
    • ISBN 978-3-7065-1545-0
    • 336 Seiten,
    • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
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    Die Thematisierung von Sexualität und weibliche Sichtweisen über Sexualität sind das verbindende Element aller in diesem Buch behandelten Texte. Die Tabuisierung von Sexualität zeigt sich dabei vor allem in der (verzweifelten) Suche nach einer Sprache, die es möglich macht, das weibliche Begehren zu benennen.
    Das Ergebnis der Autorin ist insgesamt ernüchternd: Im Verlauf des 20. Jahrhunderts finden sich kaum Prosatexte österreichischer Autorinnen, in denen weibliche Körperlichkeit und Sexualität positiv besetzt ist – ganz im Gegenteil. Trotz scheinbar sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen werden vorwiegend negative Erfahrungen literarisch gestaltet. Darstellungen von Berührungsverboten, traumatischen Hochzeitsnächten, sexuellem Mißbrauch und erzwungenen Abtreibungen herrschen vor.
    Im Zentrum der Untersuchung stehen Texte von bekannten und unbekannten Schriftstellerinnen wie Maria Janitschek, Elsa Asenijeff, Grete von Urbanitzky, Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek, Elfriede Czurda, Lilian Faschinger u.a.

    Julia Neissl
    Tabu im Diskurs
    Sexualität in der Literatur österreichischer Autorinnen
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    • 34,90*
    • ISBN 978-3-7065-1545-0
    • 336 Seiten,
    • Erscheinungstermin: 26.02.2001
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    Dr. Julia Neissl, geboren 1974, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von Gendup – Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Salzburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind literaturwissenschaftliche und sozialhistorische Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung.