Gegen den Strom – Aber wie?

Maria Ecker-Angerer, Andreas Schmoller, Verena Lorber, Thomas Schlager-Weidinger

Gegen den Strom – Aber wie?

Grundlagen und Modelle einer Jägerstätter-Pädagogik

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  • ISBN 978-3-7065-6376-5
  • 198 Seiten, kartoniert

Aus der Geschichte des Widerstandes gegen das NS-Regime lernen! Anschaulich aufgezeigt anhand von konkreten pädagogischen Vorschlägen.

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Aus der Geschichte des Widerstandes gegen das NS-Regime lernen! Anschaulich aufgezeigt anhand von konkreten pädagogischen Vorschlägen.

Was können wir heute aus Franz Jägerstätters Geschichte lernen?
Diese zentrale Frage steht im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes, der dazu einlädt, sich mit den pädagogischen Potenzialen sowie den Herausforderungen bei der Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von Franz und Franziska Jägerstätter zu Beschäftigen. Auf drei Ebenen – Konzepte, Diskurse und Umsetzungen – wird dieser Fragestellung nachgespürt. Neben der Ausarbeitung einer Jägerstätter-Pädagogik liefern vertiefende Fachbeiträge aus existenzanalytischer, geschlechtergeschichtlicher, religionspädagogischer und moraltheologischer Perspektive neue Impulse für die schulische und außerschulische Bildung. Eine praxisnahe Didaktik verknüpft die theoretischen Überlegungen mit konkreten Vermittlungsvorschlägen und Lerninhalten.

Maria Ecker-Angerer, Andreas Schmoller, Verena Lorber, Thomas Schlager-Weidinger
Gegen den Strom – Aber wie?
Grundlagen und Modelle einer Jägerstätter-Pädagogik

Dr.in Maria Ecker-Angerer, Historikerin und Psychotherapeutin (Existenzanalyse). Promotion zum Thema Tales of Edification and Redemption? Oral/Audiovisual Testimonies and American Public Memory, 1945–2005. Langjährige Mitarbeiterin von erinnern:at, hier an der Erstellung zahlreicher Unterrichtsmaterialien beteiligt sowie für das Zeitzeug*innenprogramm verantwortlich. Schwerpunkt auf die didaktische Aufbereitung von Zeitzeug*innen-Erzählungen. 2014 Beginn der Ausbildung zur Psychotherapeutin, seit 2020 in freier Praxis tätig.


Dr.in Verena Lorber, Historikerin, Promotion zum Thema Arbeitsmigration in Österreich in den 1960/70er Jahren. 2015 bis 2018 Senior Scientist am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg (Schwerpunkt: historische Migrationsforschung), 2016 bis 2018 wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der Universität Graz („Diversitat im Museum“) und seit Oktober 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Franz und Franziska Jagerstätter Institut an der Katholischen Privat-Universität Linz. Forschungsschwerpunkte: Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Biografieforschung, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Regionalgeschichte, historische Migrationsforschung.


Prof. Dr. Thomas Schlager-Weidinger, Theologe und Historiker, Dissertation über "Jägerstätter und sein Gewissen. Begriff – Bildung und Bewährung"; Erstellung zahlreicher Publikationen und Unterrichtsmaterialien zu Franz Jägerstatter und Dr. Johann („Papa“) Gruber; Organisation und Durchführung von vier Schüler*innenwettbewerben und Workshops zu Jagerstätter; Professur (Gedenkpädagogik und Interreligiöses Lernen) an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Auch als Schriftsteller (Mitglied bei PEN Austria und der IG Autor*innen) setzt er sich mit Jagerstätter auseinander.


Dr. Andreas Schmoller, Studium der Geschichte, Theologie (Religionspädagogik), Romanistik (Französisch); 2001 bis 2010 Gedenkstättenpädagoge im Zeitgeschichte Museum und der KZ-Gedenkstätte Ebensee; 2009 bis 2018 Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen an der Universität Salzburg zu NS-Zeit, Erinnerungskultur, Genozidforschung und religiösen Minderheiten im Nahen Osten. Seit 2018 Leiter des Franz und Franziska Jägerstatter Instituts an der Katholischen Privat-Universität Linz.