Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 2/2020

Klemens Kaps

Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 2/2020

Innere Peripherien – Räumliche Hierarchien. Internal Peripheries – Spatial Hierarchies

34,00*

  • lieferbar
  • ISBN 978-3-7065-6038-2
  • 192 Seiten,

Im Heft werden anhand der Analyse räumlicher Ungleichheiten herkömmliche Deutungen über Entwicklungsperspektiven hinterfragt.

  • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
  • Wir liefern in die EU und die Schweiz. Der Versand ist kostenlos ab EUR 50,-. Ansonsten betragen die Versandkosten EUR 5,-

Im Heft werden anhand der Analyse räumlicher Ungleichheiten herkömmliche Deutungen über Entwicklungsperspektiven hinterfragt.

Ressourcen und Entwicklungschancen waren und sind zwischen verschiedenen Räumen ungleich verteilt. Über die Ursachen für das Entstehen und die Fortdauer räumlicher Ungleichheiten bestehen seit Jahrzehnten kontroversielle Debatten. Der Band greift diese Diskussionen in einem breiten Ansatz auf, der die regionale Ebene in den Blick nimmt und dabei von dynamischen und vielschichtigen Hierarchien zwischen verschiedenen Räumen ausgeht. Dabei stehen wirtschaftliche Prozesse ebenso im Mittelpunkt wie Politikfelder und Debatten bis hin zu kulturellen Stereotypen und Bildern von Anderen. Den Beiträgen, die einen langen Zeitraum zwischen der Frühen Neuzeit und dem 20. Jahrhundert behandeln, ist dabei gemein, Ungleichheiten im Raum ursächlich mit Machtfragen zu verknüpfen. Sie legen einen neuen Blick auf wenig(er) bekannte strukturschwache Regionen in Europa – vom Emsland und drei Landkreisen in Westdeutschland über zentral- und ostmitteleuropäische Gebiete bis zu einer Grenzregion zwischen Finnland und der Sowjetunion – und stellen traditionelle Deutungen über Entwicklungsperspektiven infrage.

Klemens Kaps
Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 2/2020
Innere Peripherien – Räumliche Hierarchien. Internal Peripheries – Spatial Hierarchies
Die Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG) ist ein zentrales Medium zur Diskussion neuer Entwicklungen aus allen Bereichen der Geschichtswissenschaften, vor allem der Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Kulturgeschichte (historische Kulturwissenschaft), Geschlechtergeschichte und Wissenschaftsgeschichte. Besondere Berücksichtigung finden Debatten um Theorien und Forschungsmethoden. Sie werden in wissenschaftlichen Aufsätzen, aber auch in Gesprächen und Interviews mit Forscher*innen, in Werkstattberichten aus laufenden Projekten und in Review-Essays diskutiert. Die in der ÖZG erscheinenden Beiträge werden einem Peer-Review-Verfahren unterzogen.