Österreichisches Deutsch und Plurizentrik

Österreichisches Deutsch und Plurizentrik

  • Reihe: ide - informationen zur deutschdidaktik

  • Band: 3/2014

20,00 *

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  • 156 Seiten,
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Eine Auseinandersetzung mit der österreichischen Varietät der deutschen Standardsprache

Die deutsche Sprache verfügt über unterschiedliche, gleichwertig nebeneinander stehende (nationale) Varietäten. Eine davon ist das österreichische Deutsch, was theoretisch hinlänglich bekannt ist, jedoch nach wie vor zu einer ambivalenten Einstellung der ÖsterreicherInnen zur eigenen Varietät führt.
Durch das kontinuierliche In-Frage-Stellen der eigenen Varietät bleibt auch die sprachliche Identität unklar, zumeist aus mangelndem Bewusstsein und basierend auf unscharfen Definitionen. Daher obliegt es vor allem dem schulischen Bereich, die Bildungslandschaft Österreichs für die österreichische Varietät der deutschen Standardsprache zu sensibilisieren. Durch bewusstes Wahrnehmen von Sprachen und das genaue Hinhören auf Varietäten im Unterricht kann der selbstbewusste Gebrauch von Sprachen gefördert und gestärkt werden. Die SprecherInnen gewinnen an (sprachlicher) Identität, was in einer zunehmend brüchigen Welt gerade jungen Menschen Orientierung und Verortung bietet.


AUS DEM INHALT


Österreichisches Deutsch im Unterricht: zwischen Norm und Variation
Rudolf de Cillia: Innersprachliche Mehrsprachigkeit, Sprachnorm und Sprachunterricht
Jakob Ebner: Österreichisches Deutsch kompakt. Was Schüler und Lehrer wissen sollten
Richard Schrodt: Warum nicht gleich … Österreichisch oder Deutsch oder beides zugleich 

Österreichisches Deutsch in der Forschungslandschaft
Jutta Ransmayr, Ilona Elisabeth Fink: Das österreichische Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache. Vorläufige Ergebnisse des FWF-Projekts
Rudolf Muhr: Österreichisches Deutsch und österreichische Identität am Beispiel des Österreichischen Wörterbuchs
Jutta Ransmayr: Neue Forschungsmöglichkeiten zum österreichischen Deutsch mit dem Austrian Media Corpus (AMC)

Österreichisches Deutsch in der Prüfungspraxis: im heimischen Klassenzimmer und im internationalen Kontext
Sara Hägi: Eine Tüte voller Leckerbissen. Feinheiten der deutschen Sprache aus plurizentrischer Sicht
Ilona Elisabeth Fink: „Wimmerl is eigentlich wirklich a Mundortwort, oba ‚Pickel‘ is a net schöner.“ Ergebnisse einer Studie über das Korrekturverhalten von österreichischen Lehrenden
Manuela Glaboniat, Brigitte Mitteregger: „Österreichisches Deutsch“ in internationalen DaF-Prüfungen. Die Rolle des ÖSD in der Plurizentrik-Diskussion

Österreichisches Deutsch unterrichten: Anregungen, Modelle, Materialien und didaktische Hinweise
Andrea Moser-Pacher: Leichtfüßiges Wandern in Sprachwelten zwischen Dialekt, österreichischem Standard und Quersprachigkeit
Hannes Schweiger: Österreichisches Deutsch in der Literatur. Überlegungen zu einem sprach- und kulturreflexiven Unterricht
Gregor Chudoba: Der Klang der Heimat. Zur Phonologie des österreichischen Deutsch
Dagmar Gilly: Lehr- und Lernmaterialien zum österreichischen Deutsch für den Deutschunterricht

Service
Ilona Elisabeth Fink: Österreichisches Deutsch als nationale Varietät der plurizentrischen deutschen Sprache. Eine bibliographische Auswahl


Weitere Informationen zur ide finden Sie unter: http://wwwg.uni-klu.ac.at/ide


Österreichisches Deutsch und Plurizentrik
  •  
  • Reihe: ide - informationen zur deutschdidaktik
  • Band: 3/2014
  •  
  • 20,00 *
  • 156 Seiten,
  • Erscheinungstermin: 01.10.2014
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