1938 lebten in Österreich rund 4.000 Kriegs- und Zivilblinde, davon galten rund 200 als Jüdinnen und Juden. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs erblindeten weitere 1.000 Soldaten und Zivilpersonen in Folge der Kampfhandlungen. Auch wenn sie alle dieselbe Beeinträchtigung hatten, waren ihre Lebensbedingungen doch sehr unterschiedlich. Diese Studie zeigt erstmals auf, in welchem Spannungsfeld – zwischen beruflicher Integration, Kooperation, NS-Eugenik und Vernichtung – blinde Menschen lebten und inwieweit sie selbst zu Opfern oder auch zu AkteurInnen wurden.
Zwischen Integration, Kooperation und Vernichtung
Zwischen Integration, Kooperation und Vernichtung
49,90 €*
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- ISBN 978-3-7065-4979-0
- 434 Seiten, kartoniert
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Zwischen Integration, Kooperation und Vernichtung
Blinde Menschen in der "Ostmark" 1938-1945
- 49,90 €*
- ISBN 978-3-7065-4979-0
- 434 Seiten, kartoniert
- Erscheinungstermin: 02.05.2012
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