Der Lakonismus hat in der deutschsprachigen Dichtung nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen lyrischen Ton durchgesetzt, der bis heute aktuell geblieben ist. Für einen großen Teil der Gegenwartslyrik ist er nicht nur eine Form der Abrechnung mit einer klanglich wie stilistisch überholten Sprache der Poesie, sondern auch Ausdruck einer neuen Gefühlskultur der Moderne. Ausgehend von der Begriffsgeschichte seit der Antike beleuchtet die Autorin in diesem Buch die Lakonik als eine Grundform der deutschsprachigen Literaturpraxis, die bis heute als eine „harte Lyrik“ mit komplexer Bedeutungsstruktur ebenso wie als Lyrik der Provokation und der psychologischen Selbstüberwindung fasziniert. Anhand exemplarischer Texte von Günter Eich, Erich Fried und Reiner Kunze unterzieht sie den lyrischen Lakonismus einer eingehenden Analyse und fördert spannende und aufschlussreiche Erkenntnisse über diese Spielart der Dichtung und deren Psychologie zu Tage.
Harte Lyrik

Harte Lyrik
29,90 €*
- lieferbar
- ISBN 978-3-7065-4881-6
- 196 Seiten, kartoniert
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Anhand exemplarischer Texte von Günter Eich, Erich Fried und Reiner Kunze wird der Lakonismus und dessen Psychologie analysiert und dessen Bedeutung für die Geschichte und Praxis der Lyrik von der Antike bis zur Gegenwart beleuchtet.
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Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 3,14 kg |
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Harte Lyrik
Zur Psychologie und Rhetorik lakonischer Dichtung in Texten von Günter Eich, Erich Fried und Reiner Kunze
- 29,90 €*
- ISBN 978-3-7065-4881-6
- 196 Seiten, kartoniert
- Erscheinungstermin: 02.08.2010
- lieferbar
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