Cella

Christoph Bertsch

Cella

Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung

    49,90*

    • lieferbar
    • ISBN 978-3-7082-3268-3
    • 480 Seiten,

    Armenasyle und Leprakrankenhäuser im Mittelalter, Erziehungsanstalten und Gefängnisse der Neuzeit, Klöster und Einsiedeleien – sie alle dienen dem Zweck der gesellschaftlichen Ausgrenzung.

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    Artikelnummer: 3268 Kategorie:

    Die Armenasyle und Leprakrankenhäuser im Mittelalter, die Erziehungsanstalten und Gefängnisse der Neuzeit, aber auch die Klöster und Einsiedeleien – sie alle dienen dem Zweck der gesellschaftlichen Ausgrenzung. Damit einher gehen spezifische architektonische Formen der Eingrenzung, die sich von den Gefängnisanstalten über Klöster, Militäranlagen bis hin zu den im 19. Jahrhundert entstehenden Arbeitersiedlungen und den Containersiedlungen von Flüchtlingen und Immigranten unserer Zeit verfolgen lassen. Die Gebäudekomplexe des Complesso Monumentale di San Michele a Ripa Grande in Trastevere sind ein ideales Beispiel dafür. Im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Cella“ besetzen dort 38 international renommierte Künstlerinnen und Künstler die einzelnen Räume mit ihren Werken.
    In diesem Katalogbuch sind die gezeigten Arbeiten, u.a. von Matthew Barney, Jannis Kounellis, Giuseppe Penone, Gerwald Rockenschaub und Lois Weinberger, dokumentiert. Parallel dazu setzen sich WissenschafterInnen unterschiedlicher Disziplinen mit dem Thema der Ausgrenzung und Überwachung auseinander, wodurch sich spannende Brüche, Disharmonien und Gemeinsamkeiten zwischen künstlerischen und wissenschaftlichen Ansätzen ergeben.

    Christoph Bertsch
    Cella
    Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung
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    • 49,90*
    • ISBN 978-3-7082-3268-3
    • 480 Seiten,
    • Erscheinungstermin: 11.01.2010
    • lieferbar
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    Christoph Bertsch, geboren 1955 in Bregenz, Studium der Kunstgeschichte und Geschichte. Ao. Univ.-Prof. am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck. Zuletzt bei Skarabæus herausgegeben: Lois und Franziska Weinberger. Feldarbeit. Field Work (2007). Silvia Höller, geboren 1969 in Meran. Kunsthistorikerin. 1998–2003 Mitarbeiterin beim Aufbau des Südtiroler Landesmuseums für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol. Seit 2002 Leiterin der RLB Kunstbrücke in Innsbruck sowie als freie Kuratorin tätig. Zuletzt bei Skarabæus herausgegeben: Lois und Franziska Weinberger. Feldarbeit. Field Work (2007).