Nur Blau

Bernhard Aichner

Nur Blau

Roman

    19,90*

    • kein Nachdruck
    • ISBN 978-3-7082-3200-3
    • 220 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

    Nicht vorrätig

    • * Preis inkl. Mehrwertsteuer.
    Artikelnummer: 3200 Kategorie:

    78×56 Zentimeter, Monochrom ohne Titel – ein einfärbig blaues Bild des französischen Malers Yves Klein ist die eigentliche Hauptperson dieses Romans. Auf seiner Odyssee durch halb Europa zieht das Bild mit seinem unwiderstehlichen Glanz die Menschen in seinen Bann, verknüpft und trennt ihre Lebenslinien, wirft sie aus der gewohnten Bahn und öffnet ihnen neue Wege: Jo, der besessen ist von der Kunst Yves Kleins und der in Mosca einen Begleiter auf seinem Weg findet; Onni, der im Kokainrausch über seine Traurigkeit hinwegzufliegen versucht; Ming, die chinesische Serviererin, die verbissen um ihre Freiheit kämpft; Olivier, der erst in den dicken Armen von Herta vergisst, wie sehr er nach Müll stinkt; Mirella, die in einem Wohnmobil ihrer Jugendliebe hinterherfährt; Anna, die sich die Schmerzen von ihrer Seele zeichnen möchte; und Ben, der aus Angst vor seinen Träumen nicht schlafen kann.


    Virtuos spinnt Bernhard Aichner die Erzählfäden, führt sie zueinander und verknüpft sie zu einem ebenso breit angelegten wie spannenden Roman, der den Leser auf der ersten Seite gefangen nimmt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.

    Bernhard Aichner
    Nur Blau
    Roman
    •  
    •  
    • 19,90*
    • ISBN 978-3-7082-3200-3
    • 220 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
    • Erscheinungstermin: 01.03.2006
    • kein Nachdruck
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    Bernhard Aichner schreibt nicht für die Ewigkeit, sondern für die Gegenwart, nicht für die Literaturkritik, sondern für Leser, die nichts gegen Vordergründigkeit haben, solange Stil und Spannung stimmen, die Literatur und Unterhaltung nicht als Gegensatz begreifen, und die Handwerk nicht für den Todfeind der dichterischen Inspiration halten. Nur Blau" ist ein Buch mit Drive, bei dem sich monochrom nicht auf monoton reimt." (APA, Wolfgang Huber-Lang) "Wie Aichner aus seinen so grundverschiedenen Zutaten einen Roman macht, der ans Herz greift, das ist bemerkenswert empathische, große Kunst." (Die Furche, Julia Kospach) „Die raffinierte Komposition der Handlungsfäden erzeugt eine mitreißende Film-Spannung …“ (Literaturhaus am Inn, Christine Riccabona) “Bernhard Aichners Roman ist eine einzige Beschleunigung“ (Helmuth Schönauer) „Er entwirft mit leichter Hand einprägsame Bilder und steuert in einem atemlosen Countdown auf einen Punkt zu, von dem aus es kein Zurück mehr gibt.“ (Tiroler Tageszeitung, Irene Heisz) „… schöpft dabei die Bandbreite ,seiner’ Themen aus, rechnet ab – beleuchtet die Befindlichkeit des Menschen aber auch von unpolitischer, dafür umso poetischerer Seite.“ (Literaturhaus am Inn, Carolina Schutti) „… knapp und präzise, mit einem wunderbaren Ton und viel, viel Gespür. Mit Sicherheit eine der besten literarischen Leistungen, die Tirol in den letzten Jahren erlebt hat.“ (Echo Tirol, Andreas Hauser) "Die Tragik der einen Protagonisten begründet das Glück der anderen. Das alles ist spannend erzählt. Gekonnt steigert der Autor das Tempo bis zum überraschenden Schluss." (EKZ Informationsdienst) "Er erzählt von Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, von der Angst vor Verletzungen und Zurückweisung. Er erzählt davon in manchmal zarten, stillen, manchmal schreienden, beklemmenden Bildern, in leisen und lauten Szenen von beinahe schmerzender Intimität, ohne den Figuren jedoch zu Leibe zu rücken. Aicher wahrt zu ihnen respektvolle Distanz, er beobachtet sie mit dem Auge des Fotografen wie durch den Sucher einer Kamera, protokolliert genau, doch unaufdringlich. Als souveräner Erzähler gibt er die Fäden der Erzählung nie aus der Hand, doch wie ein Puppenspieler bleibt er stets im Verborgenen, verzichtet auf wertende oder suggestive Erzählerkommentare und zeichnet stattdessen mit feinem Gespür für subtile, doch prägsame Details die Ereignisse auf." (literaturhaus.at, Martina Wunderer)