Michaela Ralser

Michaela Ralser, Univ.-Prof.in, Dr. phil. habil., ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Theorie und Geschichte öffentlicher Erziehung und Epistemologie des Subjekts an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Wissenschaftsgeschichte des medikopädagogischen Feldes, Diskurs- und Institutionengeschichte der Heim- und Heilerziehung, transnationale Wohlfahrtslandschaften im Wandel sowie Gewalt- und Körperverhältnisse im Geschlechter- und Generationenzusammenhang. Von 2021 bis 2025 leitete sie das Lead Agency Projekt „Die Aushandlung von Erziehungsräumen in der Heimerziehung 1970–1990. Ein interdisziplinärer Vergleich von Wohlfahrtsregionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, welches u. a. die Forschungsgrundlage der vorliegenden Publikation darstellt.

Bücher

  • Elisabeth Dietrich-Daum, Michaela Ralser, Dirk Rupnow: Psychiatrisierte Kindheiten Die Innsbrucker Kinderbeobachtungsstation von Maria Nowak-Vogl

  • Michaela Ralser, Nora Bischoff, Flavia Guerrini, Christine Jost, Ulrich Leitner, Martina Reiterer: Heimkindheiten Geschichte der Jugendfürsorge und Heimerziehung in Tirol und Vorarlberg

  • Michaela Ralser: Kein Land zum Bleiben