Lars Amenda, Ernst Langthaler

Kulinarische „Heimat“ und „Fremde“

Migration und Ernährung im 19. und 20. Jahrhundert

Migration und Ernährung zählen nicht zu den traditionsreichsten Themen der Geschichtswissenschaft; sie wurden erst in letzter Zeit im Zuge sozial- und kulturwissenschaftlicher Blickerweiterungen als relevante Forschungsfelder erschlossen. Die Migrationsgeschichte hat die Ernährung als ein wichtiges Interaktionsfeld zwischen MigrantInnen und Aufnahmegesellschaft ausgemacht. Die Ernährungsgeschichte hat an zahlreichen Fallbeispielen gezeigt, wie menschliche Nahrungsweisen und die ihnen zugeschriebenen Bedeutungen mit Migrationen zusammenhängen. Kurz, Ernährung und Migration sind eng verflochtene Phänomene. Die Beiträge des Bandes zeichnen länder- und kontinentübergreifende Wechselbeziehungen nach, von europäischen Nahrungskulturen in Kalifornien, Brasilien und China über jüdisches Essen in der Diaspora und den Ernährungsalltag von ZwangsarbeiterInnen im „Dritten Reich“ bis hin zu mediterranen und ostasiatischen Küchen in Europa.

AutorInnen:


Ernst Langthaler

Ernst Langthaler, Priv.-Doz. Mag. Dr., geb. 1965, leitet das Institut für Geschichte des ländlichen Raumes (www.ruralhistory.at) und lehrt an verschiedenen Universitäten. Arbeitsschwerpunkte: Agrar- und Ernährungsgeschichte, Lokal- und Regionalgeschichte, Historische Anthropologie.

Alle Bücher von Ernst Langthaler

  • ISBN: 978-3-7065-5320-9

  • Umfang: 218 Seiten, kartoniert

  • Reihe: Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes

  • Band: 10, 2013

  • lieferbar

  • Preis:
    EUR 29,90

News

Ihre Vorteile: Lieferung frei Haus. Einfach auf Rechnung kaufen. Vorbestellen und jede Neuerscheinung am Erscheinungsdatum zugeschickt bekommen …mehr dazu