Harald Stadler, Martin Kofler, Karl Christoph Berger

Flucht in die Hoffnungslosigkeit

Die Kosaken in Osttirol

Die tragische Zwangsauslieferung der Kosaken Ende Mai/Anfang Juni 1945 machte Osttirol zum Schauplatz der Weltpolitik: Rund 25.000 Männer, Frauen und Kinder von Don, Kuban und Terek wurden von der britischen Besatzungsmacht der Verfolgung durch die Sowjets preisgegeben.
Erstmals gelingt in diesem Buch ein interdisziplinärer Überblick zu diesem Ereignis von überregionaler Bedeutung: Experten aus der Zeitgeschichte, der Archäologie und der Volkskunde verknüpfen die Darstellung der übergeordneten politischen Zusammenhänge mit aufschlussreichen Funden zum Lagerleben der Kosaken sowie mit zahlreichen Zeitzeugenaussagen der lokalen Bevölkerung.
Ergänzend dokumentiert das edierte Tagebuch des Kosaken Iwan Nikolajewitsch Tscherenkow den langen und mühsamen Weg der Kosaken vom Kaukasus bis nach Osttirol.

AutorInnen:


Martin Kofler

Martin Kofler, Mag. phil., Dr. phil., M. A., geboren 1971 in Lienz. Studium der Geschichte an der Universität Innsbruck, Studienprogramm des „Master of Arts in History“ an der University of New Orleans. 1998 bis 2010 im StudienVerlag Innsbruck-Wien-Bozen, davon 2005 bis 2010 Programmleiter; seit Jänner 2011 Leiter des Tiroler Archivs für photographische Dokumentation und Kunst in Lienz.

Alle Bücher von Martin Kofler

  • ISBN: 978-3-7065-4152-7

  • Umfang: 64 Seiten, kartoniert

  • lieferbar

  • Preis:
    EUR 19,90

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