journal für schulentwicklung 1/2003

Coaching

Wer kennt nicht das innere „Kuddelmuddel“ der Gedanken, Gefühle, Wünsche und Optionen bei gleichzeitigen Restriktionen, Handlungszwängen und Sackgassen in komplexen Aufgaben und Entscheidungen? Wem ist das Gefühl, weit unter den eigenen Möglichkeiten zu bleiben, in der eigenen Wahrnehmung der Dinge blockiert zu sein oder sich in den unterschiedlichen Handlungskontexten zu verheddern, unbekannt? Um Hilfe zu bitten und Beratung anzunehmen fällt dennoch schwer, denn wer will schon gern ein Beratungsfall sein.


Im Coaching gewinnen wir Abstand zu unserem Tun und reflektieren das eigene Handeln aus einer exzentrischen Position, wodurch die beraterische Intervention eine neue Qualität gewinnt. Diese kann in Analogie zum Aufräumen des eigenen Büros, des Kellers oder Kleiderschranks gesehen werden: Die meisten Menschen verzweifeln an der Aufgabe, wenn sie diese alleine anzugehen haben. Selten wird das wirklich Wichtige vom Unwichtigen, das noch Nützliche vom Unnützen, das noch Tragbare vom Veralteten getrennt. In diesen Situationen können Freunde der Arbeit dienliche Fragen stellen und maßgebliche Unterstützung leisten: „Sag‘ mal, wann hast du dieses Teil eigentlich zum letzten Mal getragen oder in die Hand genommen? Welchen besonderen Wert oder Nutzen hat es für Dich?“ Damit helfen sie Hamsterecken gnadenlos aufzulösen, da sie sich ohne falsche Sentimentalität von antiquierten Platzhaltern trennen und dadurch Raum schaffen. Sie fordern uns zum Loslassen auf – eine Tugend, die viele erst lernen müssen.


Eine Aufräumhilfe in diesem Sinne kann mit einem guten Coach verglichen werden: Sie schafft Ordnung und Übersicht, löst Stapel und Haufen auf, lenkt den Blick auf das wirklich relevante im jeweiligen Kontext und sorgt damit für funktionale Systeme.

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