Generaldirektion des ÖStA

Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs, Bd. 49

Mit kaiserlicher Entschließung vom 23. März 1801 wurde auf Initiative des Generalissimus Erzherzog Carl von Österreich das „k. k. Kriegs-Archiv“ gegründet, das sich im Laufe des 19. Jahrhunderts zum militärischen Zentralarchiv und zum Zentrum der militärgeschichtlichen Forschung Österreich-Ungarns entwickelte. Heute verwahrt dieses Archiv, das als Abteilung des Österreichischen Staatsarchivs geführt wird, die Aktenbestände der militärischen Zentralstellen, Territorialbehörden und Feldkanzleien der k. (u.) k. Armee, außerdem das Archiv der Kriegsmarine sowie eine bedeutende Karten- und Bildersammlung und bietet der historischen Forschung somit Unterlagen zur Geschichte der meisten europäischen Staaten und vieler Gebiete in Übersee. Es umfaßt in ca. 50 Regalfachkilometern über 240.000 Archivalieneinheiten (Kartons, Faszikel, Handschriften, Geschäftsbücher), mehr als 416.000 Karten und Pläne sowie rund 300.000 Bilder.
Aus Anlass der 200. Wiederkehr seines Gründungstages legt das Kriegsarchiv im Rahmen der Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs eine Sammlung archivwissenschaftlicher Aufsätze vor, die von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie von Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Archiven im heutigen Österreich und in den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie verfasst wurden. In diesen Beiträgen wird die neuere Geschichte des Kriegsarchivs dargestellt, einige seiner Archivbestände beschrieben und über militärgeschichtlich relevante Bestände in anderen in- und ausländischen Archiven berichtet. Die Beiträge fügen sich in dieser Festschrift zu einem gelungenen Quellenkompendium der Militärgeschichtsforschung zusammen. Der Band enthält zahlreiche Abbildungen aus den reichen Bildbeständen des Kriegsarchivs.

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