Die Ausgabe 1/06 von FLIM widmet sich unter anderem dem unterrepräsentierten Themenkomplex Filmmusik und Ton und nähert sich ihm aus verschiedenen Richtungen an. Ein Versuch, Hörbares zu fotografieren, Gedanken zu ordnen und Gefühle zu Papier zu bringen.
Die Wehrhaftigkeit weiblicher Action-Stars macht sich Poetry Slammerin und Hip Hop-Aktivistin Doris Mitterbacher (aka Mieze Medusa) zum literarischen Thema und kommt zum Schluss, dass Jodie Foster die bessere Bruce Willis ist.
Dem international renommierten österreichischen Experimentalfilmer Kurt Kren wird im Text von Katja Jäger die Aufmerksamkeit zuteil, die ihm in Inland allzu selten gewährt wird.
Quentin Tarantino hat die Gabe, in seinen Filmen eigene Lieblingsgenres und -songs organisch zu verbinden und diesen dadurch zu neuer Blüte zu verhelfen.
Mit "Lady Snowblood - Schwert schwingendes Schneewittchen" schildert Evelin Stark ihre persönliche Sichtweise eines jener Filme, den Tarantino bei "Kill Bill" als besonderes Vorbild nahm.
Auch das Blaxploitation Cinema ließ Tarantino mit "Jackie Brown" wieder aufleben. Astrid Gostner untersucht die Wurzeln dieses Genres.
"sehr sehr schön"
Thomas Weber
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