"Horst Schreiber, durch eine Publikation über die Schule der NS-Zeit als Experte ausgewiesen, hat anschaulich demonstriert, wie Oral History in den wissenschaftlichen Kontext integriert werden kann."
Tiroler Tageszeitung"Es ist dies eine Arbeit, die in einem Land, dass seine Identität vorwiegend auf konservativen bis reaktionären Persönlichkeiten (siehe Andreas-Hofer-Mythos) aufbaut(e), hoch geschätzt werden muss."
"Horst Schreiber zeichnet sich durch einen sehr differenzierten Blick und einen vorsichtigen Umgang mit den Quellen aus."
AEP Informationen
"Das lesenswerte Buch fußt auf genauen Recherchen ... Zahlreiche Interviews von ehemaligen Mitschülern, von Lehrerkollegen und vor allem von Schülern Mairs liefern die Grundlagen ... Selbstverständlich wurde auch die einschlägige Literatur über Kriegsende und Widerstand in Tirol berücksichtigt."
Lesezeichen
"Ein Buch, das sich gegen das Vergessen wendet."
Unipress
"Ein wichtiges Buch für alle, die sich für Zeitgeschichte interessieren, besonders für LehrerInnen, Eltern und junge Leute."
Innsbrucker Rundschau
"In seiner engagierten und kritischen Forschung zur Tiroler Zeitgeschichte geht (Horst Schreiber) im ersten Kapitel vor allem auf den Volksgerichtshofprozess Mairs und die Umstände seines Todes im Mai 1945 ein. Dies konnte bis heute nicht restlos geklärt werden."
Die Gemeinde
"In diesem ansprechend schlicht gestalteten und von Stil und Aufbau her auch historisch wenig versierten Lesern leicht zugänglichen Buch widmet sich Horst Schreiber einem Exponenten der Tiroler Freiheitsbewegung, über dessen Leben und Wirken kaum etwas bekannt ist."
Tiroler Heimat
"Schreiber ist mit seinem Buch ein kritischer und differenzierter Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit des Landes Tirol gelungen."
German Studies Review
"Der engagierte Lehrer und Universitätsdozent schließt mit diesem Büchlein eine bisher schmerzlich klaffende Lücke der Tiroler Zeitgeschichtsschreibung, die sich einer zentralen Figur des Widerstands gegen Hitler, v.a. aber seiner politischen und publizistischen Rezeption nach 1945 weitgehend widmet. (...) Kritisch wendet sich Schreiber auch von den Amateurhistorikern, Zeitzeugen und Wichtigtuern aufgeheizten Boulevardjournalismus zum Thema Mair in den ausgehenden 90er Jahren zu. Quellen-, Literatur-, Abkürzungsverzeichnis und Personenregister beschließen die aufschlußreiche Arbeit, die eine gelungene Kombination aus guter Zusammenfassung des Forschungsstandes und neuer empirischer Quellenforschung darstellt."
Das Historisch-Politische Buch
"Schreiber analysiert (...) die gesellschaftspolitischen und strukturellen Hintergründe der Erinnerungsarbeit an den Zweiten Weltkrieg und den NS Staat in Tirol und beeindruckt durch die Vielfalt des Materials, das seiner Studie zu Grunde liegt, ebenso wie durch klare und engagierte Analyse von über 50 Jahren Gedenkkultur im Tiroler Kontext. Sein Buch ist daher nicht nur Biografie-, sondern auch Gesellschafts- und Identitätsgeschichte dieses zentralen österreichischen Bundeslandes."
Montfort