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Vortrag, Diskussion, Ausstellung: Flüchtlinge aus Ungarn in Tirol. Eine europaweit beispielhafte und (fast) vergessene Hilfsaktion

16.10.2013


Mittwoch, 16. Oktober 2013, 19.30 Uhr
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Seit den 1990er-Jahren sind Flüchtlinge, die nach Österreich kommen, mit einer restriktiven Flüchtlingspolitik und mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Flüchtlinge waren – je nach politischen Verhältnissen – aber nicht immer unerwünscht: Im Jahr 1956 als Folge des ungarischen Aufstandes entstand in Innsbruck eine europaweit beispielgebende Hilfsaktion für ungarische Kinder und Jugendliche, die großteils ohne Eltern auf der Flucht waren. 120 Familien aus Tirol konnten dafür gewonnen werden, Jugendliche bei sich zuhause aufzunehmen. Auch viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben sich über mehrere Jahre hinweg in Form von Vereinen und als Privatpersonen für das Wohlergehen dieser Kinder und Jugendlichen engagiert.

Georg Szentkereszty wird in einem Vortrag über diese Ereignisse berichten. Anschließend werden Gabriella Schenk und Ivo Greiter über diese Zeit erzählen und für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Abschließendes Statement zur aktuellen Situation von Flüchtlingen in Tirol von Herbert Auderer (Fluchtpunkt. Hilfe - Beratung - Intervention für Flüchtlinge).

Nähere Informationen zur Veranstaltung und zum Rahmenprogramm finden Sie hier.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Fachreferats für Kirche, Arbeit und Wirtschaft und der Initiative Minderheiten (Tirol) mit dem Verband Ungarischer Studenten und Akademiker Innsbruck.

Im Studienverlag erschienen:
Alexandra Haas: Ungarn in Tirol. Flüchtlingsschicksale 1945–1956 (Innsbrucker Forschungen zur Zeitgeschichte, Band 25)

Termin

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