• Startseite

  • Kontakt

  • Impressum

  • Thomas Nowotny Das Projekt Sozialdemokratie

    Thomas Nowotny liefert ein fundiertes und flammendes Plädoyer für die Sozialdemokratie.…weiterlesen

  • Edith Hessenberger SpitzenZeit

    Die Geschichte des Vorarlberger Stickereiexports nach Westafrika entführt die Leser in eine Welt der Extreme und offenbart spannende Einblicke in die...…weiterlesen

  • Siegfried Baur, Hans Karl Peterlini (Hrsg.) An der Seite des Lernens

    Band 2 der Reihe "erfahrungsorientierte Bildungsforschung" ist ein praxisorientiertes Lesebuch mit wissenschaftlichem Anspruch, das sich dem...…weiterlesen

Horst Schreiber, Irmgard Bibermann Von Innsbruck nach Israel. Der Lebensweg von Erich Weinreb/Abraham Gafni Mit einem historischen Essay über jüdisches Leben in Tirol

„Schaut gut auf Innsbruck, wer weiß, ob ihr das noch einmal sehen werdet." Mit diesen Worten fordert Amalie Turteltaub ihre Enkelkinder vor der erzwungenen Abreise nach Wien auf, einen letzten Blick auf die Heimatstadt zu werfen. Erich und Poldi retten sich nach Palästina, die Großeltern, die kleine Schwester Gitta, der Stiefvater Salo und zahlreiche weitere Verwandte kommen in den Todeslagern des Nationalsozialismus ums Leben.


Abraham Gafni, vormals Erich Weinreb, zieht Bilanz über sein bewegtes Leben: Er erzählt vom Aufwachsen im Innsbruck der 1930er Jahre, von der Flucht in die Freiheit, seinem Einsatz für den Aufbau des Staates Israel, vom Weiterleben im Schatten des Holocaust und von seinem heutigen Verhältnis zu Innsbruck und Tirol.


„Als Kind habe ich von einer antisemitischen Stimmung nichts mitbekommen, in der Schule und im Kindergarten ist alles normal verlaufen. Obwohl uns die Nazis einen Böller ins Stiegenhaus geworfen und eine Steintreppe kaputt gemacht haben. Aber ich kann mich erinnern und das kommt mir heute noch so komisch vor: Über Nacht hing plötzlich aus jedem Fenster eine Hakenkreuzfahne und ich denke mir oft, wie hat man das alles vorbereitet?"

Abraham Gafni, geboren 1928 als Erich Weinreb, erzählt vom Aufwachsen im Innsbruck der 1930er Jahre, von der Flucht in die Freiheit, seinem Einsatz für den Aufbau des Staates Israel, vom Weiterleben im Schatten des Holocaust und von seinem heutigen Verhältnis zu Innsbruck und Tirol. Ein historischer Essay über die Entwicklung jüdischen Lebens in Tirol seit dem 19. Jahrhundert sowie ein leitende Informationstexte zu Abraham Gafnis Erzählungen verdeutlichen die Wechselwirkungen zwischen Individuum und übergeordneten Strukturen. Zahlreiche Fotografien, u. a. aus dem Innsbrucker Stadtarchiv und dem Privatarchiv der Familie Gafni, lassen die Erzählungen in Wort und Bild lebendig werden.

Der Band erscheint gleichzeitig als Band 54 in der Reihe "Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, Neue Folge".


Nähere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Michael-Gaismair-Gesellschaft: http://www.gaismair-gesellschaft.at/publikationen/studien-zu-geschichte-und-politik/abraham-gafni/

Die AutorInnen

Horst Schreiber, Univ.-Doz. Dr., Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Leiter des dezentralen Netzwerks Tirol von www.erinnern.at.
Irmgard Bibermann, Mag.ª phil.; Lehrerin am Abendgymnasium Innsbruck, Gestalt-, und Theaterpädagogin, Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck und an der Pädagogischen Hochschule Tirol, Mitarbeiterin von erinnern.at.

Erstellen Sie einen Link zu diesem Titel!
Wenn Sie auf Ihrer Website einen Link zu diesem Titel erstellen möchten, verwenden Sie bitte ausschließlich folgende Adresse: http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&titnr=5310

ISBN: 978-3-7065-5310-0

Umfang: 256 Seiten

gebunden mit Schutzumschlag

mit zahlr. farb. Abb.

Reihe: Studien zu Geschichte und Politik

Band: 16

lieferbar

Preis:
EUR 21,90

Ihre Vorteile: Lieferung frei Haus. Einfach auf Rechnung kaufen. Vorbestellen und jede Neuerscheinung am Erscheinungsdatum zugeschickt bekommen …mehr dazu