Brigitte Sorger

Der Internationale Deutschlehrerverband und seine Sprachenpolitik

Ein Beitrag zur Fachgeschichte von Deutsch als Fremdsprache

Das Buch rekonstruiert und dokumentiert die Vereinsgeschichte des Internationalen Deutschlehrerverbandes (IDV), um die Bedeutung des Verbandes für die Entwicklung des Faches Deutsch als Fremdsprache und seine Rolle für die Sprachverbreitungspolitik der deutschsprachigen Länder zu unterstreichen.
Der IDV stand in den ersten 20 Jahren seiner Geschichte im Spannungsfeld der unterschiedlichen Interessen der Sprachverbreitungspolitik der BRD und der DDR, gab aber auch entscheidende Impulse für die Fachentwicklung in Österreich sowie der Schweiz. Außerdem beeinflusste er inhaltliche Konzepte des Faches durch seine Tagungen und internationalen Fortbildungsveranstaltungen. Mit den Themen Völkerverständigung, Landeskundevermittlung und einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis prägte der IDV die Ausrichtung des Faches Deutsch als Fremdsprache.
Seit 1989 sind Fragen der internationalen Kooperation, der Regionalisierung und der Einbeziehung der außereuropäischen Länder sowie das DACH-Prinzip und die Plurizentrik prägende Anliegen, die der Verband aktiv zu verbreiten versucht.
Die Untersuchung versteht sich als eine fachhistorische und zugleich sprachenpolitische Arbeit. Die Analyse der politischen Interessen und des Aktionsrahmens, in dem der IDV agierte, unterstreicht die sprachenpolitische Dimension von Deutsch als Fremdsprache.



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